epa/Sascha Steinbach

Streiks auch in den Ferien

13.7.2019 11:41 Uhr

In Nordrhein-Westfalen haben sich auch am letzten Schultag noch einmal Hunderte Schüler an "Fridays for Future"-Aktionen für mehr Klimaschutz beteiligt. In Köln, Düsseldorf, Neuss und Dortmund gingen Schülerinnen und Schüler auf die Straße. Die Demonstrationen begannen aber erst nach der Ausgabe der Zeugnisse. Die Schüler legten Wert darauf zu zeigen, dass es ihnen keinesfalls darum gehe, den Unterricht zu schwänzen.

In Köln fand diese Woche ein Dauerstreik von Montag bis Freitag statt. "Wir bestreiken auch unsere Freizeitaktivitäten", betonte Schülerin Jana am Freitag in einer Rede. "Aber wieso passiert immer noch nichts?" Sie kündigte für den 20. September den ersten bundesweiten "Fridays for Future-Generalstreik" an.

"Oldies for Future"

Daran sollten sich auch ältere Menschen beteiligen. In Köln traten am Freitag bereits "Oldies for Future" und "Grannies for Future" auf. Die Großmütter zeigten ein Transparent mit der Aufschrift "Wir sind hier und empört, weil man unsere Enkel nicht hört!"

Auch in den Ferien soll es Aktionen geben. So wird im Revierpark Wischlingen in Dortmund vom 31. Juli bis zum 4. August ein "Fridays for Future-Sommerkongress" organisiert. Dazu treffen sich Jugendliche aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Belgien zu Workshops und Konzerten. "Unsere Botschaft ist: Die Politik macht Ferien - wir streiken durch", sagte am Freitag Julius Obhues (16) von "Fridays for Future" Dortmund.

(an/dpa)

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