dha

Steinskulpturen als Selbsttherapie

9.5.2020 10:53 Uhr

Handwerklich tätig sein, kann sich positiv auf den mentalen Zustand eines Menschen auswirken – so auch bei Bauer Celal Kaya aus Ordu.

Celal Kaya gehört zu den Menschen, die an Panikattacken leiden. Doch anstatt sie so hinzunehmen, widmet sich der Bauer der Kunst des Steinmetzwerks, um seine Angstzustände unter Kontrolle zu bekommen.

Bauer Celal Kaya in seinem Garten (Bild: dha)

Sich handwerklich zu betätigen, entlaste Kayas Geist: Aufgrund seiner Panikattacken habe er vor 15 Jahren mit dem Steinschnitzen begonnen. Dabei sammelt er die Steine für seine Kunst aus der Natur und stellt seine Werke am Ende in seinem Garten auf.

Einige Kunstwerke von Kaya (Bild: dha)

Kaya erschuf bereits Hunderte von Skulpturen wie Autos, Häuser, Moscheen und Burgen, sodass sein Garten nun wie ein Freilichtmuseum wirkt. Beim Betrachten seines Gartens könnte man sich jetzt denken, dass der Künstler der Steinskulpturen jahrelang dafür ausgebildet wurde. Doch alles, was Kaya für seine Kunst benötige, sei laut seinen Angaben seine Kreativität und Fantasie.

Ein Garten wie ein Freilichtmuseum (Bild: dha)

In der Corona-Krise ist das Steineschnitzen eine tolle Möglichkeit, Negativität zu verarbeiten. Kaya selbst rät nun anderen, sich während der Krise mit der Kunst zu befassen, indem sie Bilder zeichnen oder Gedichte schreiben.

(gi)

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