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Steht Mesut Özil gegen Newcastler United für Arsenal auf dem Platz?

9.1.2021 10:42 Uhr

Derzeit wird viel über Mesut Özil und den FC Arsenal geschrieben. Er scheint seine Zukunft ab Sommer zu planen, die möglicherweise in der Süper Lig in der Türkei bei Fenerbahce Istanbul oder in der MLS in den USA bei DC United liegen könnte. Doch am heutigen Samstag könnte der Ex-Weltmeister wieder für die Gunners auf dem Feld stehen – im FA Cup gegen Newcastle United. Leitet das Spiel ein Wende ein, wenn er Trainer Mikel Arteta auf dem Platz überzeugt und zeigt, er kann den Londonern helfen, die Tabellensituation zu verbessern?

Am Samstag um 18.30 MEZ schlägt für Mesut Özil wohl die Stunde der Wahrheit. Er ist im FA Cup für den FC Arsenal gegen Newcastle United spielberechtigt. Doch bringt Arteta seinen Zehner, der in der Premier League und in der Europa League nicht im Kader steht? Dazu wollte sich der Spanier nicht definitiv äußern, sondern sagte im Vorfeld, man würde entscheiden, was man tun würde. Vielleicht ist es eine Option für den Coach, den bestbezahlten Kicker im Team auf Herz und Nieren zu prüfen. Er sagte weiter, dass man zeitnah entscheiden werde, wohin der Weg führt.

DC United, Fenerbahce oder weiter FC Arsenal?

Özil selbst streckt seine Fühler über seine Berater zu anderen Klubs aus, für die er im Sommer spielen könnte. DC United in der MLS scheint ein Paket geschnürt zu haben und auch Fenerbahce aus der Türkei streckt sich zur Decke, um den Königstransfer zu stemmen. Doch das Management von Özil war deutlich und sagte, man habe einen Wintertransfer nicht als Priorität auf dem Zettel, sondern Özil würde wohl gerne seinen Vertrag bei den Gunners erfüllen. Was bei einem Wochengehalt von knapp 400.000 Euro auch die logischste Variante darstellen sollte. Das können ihm weder DC United und schon gar nicht Fenerbahce offerieren.

Da die Gunners sich wieder einmal Geld leihen mussten – dem Darlehen von Klubeigner Stan Kroenke folgten nun satte 133 Millionen Kredit über die "Bank of England" – sollte klar sein, wohin der logische und wirtschaftliche Weg gehen muss. Ziel dürfte es sein, den Top-Verdiener entweder ins Team zu holen oder dafür zu sorgen, dass er nicht mehr auf der Payroll steht. Die Gunners sind als Klub, der sich zum Großteil über Zuschauereinnahmen finanziert, derzeit arg gebeutelt. Und da täte ein Finanzplus von knapp 400.000 Euro die Woche bis Sommer sicher gut. In der Causa Özil stehen nun wohl die "Wochen der Wahrheit" an.

(ce)

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