epa/Ghulam Mustafa

Starke Schneefälle in Afghanistan

13.2.2020 23:03 Uhr

Nach heftigen Schneefällen mit Lawinenabgängen sind in den letzten fünf Tagen mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen. Unter den Toten in der zentralafghanischen Provinz Daikundi seien sechs Mitglieder einer Familie, deren Haus von einer Lawine verschüttet wurde, teilten lokale Behörden am Donnerstag mit.

Auch eine Frau und ihr Neugeborenes seien gestorben, nachdem sie im Schneetreiben auf einer Straße steckengeblieben waren.

Zerstörte Häuser

Einem Mitarbeiter der Katastrophenschutzbehörde in Kabul zufolge wurden zudem 26 Häuser teils oder ganz zerstört. In den am stärksten betroffenen Gebieten der Provinz seien Rettungsarbeiten im Gange, hieß es weiter. Zahlreiche Straßen seien seit mehreren Tagen unpassierbar, eine medizinische Versorgung der Menschen nicht gewährleistet.

Die Behörden riefen die Menschen dazu auf, auf unnötige Reisen innerhalb der und in die Provinz zu verzichten. In Afghanistan sterben jeden Winter Dutzende Menschen nach heftigen Schneefällen. Nach Lawinen fehlen Menschen und Gerät, um Verschüttete zu bergen. Viele Regionen sind schwer erreichbar.

(an/dpa)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.