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Stürme setzen Wäldern massiv zu

22.4.2019 10:58 Uhr

Im vergangenen Jahr gab es die größte Holzernte seit 2007. Der Grund: Eine Kombination aus stürmischem Wetter, Dürre und einer Borkenkäferplage. Der Klimawandel ist jetzt auch in den Wäldern zu spüren.

2018 wurden deutschlandweit 64,4 Millionen Festmeter Holz eingeschlagen, wie der Bundesverband der Deutschen Säge- und Holzindustrie auf Anfrage mitteilte. Das war soviel wie seit 2007 nicht mehr, ein Festmeter Holz entspricht einem Kubikmeter.

Fast die Hälfte der Ernte des vergangenen Jahres war "Kalamitätsholz", so der Fachbegriff der Branche. "Der Klimawandel ist auch im Wald angekommen", sagt Martin Neumeyer, Vorstandschef der Bayerischen Staatsforsten, die mit einer bewirtschafteten Fläche von mehr als 800.000 Hektar größter deutsche Waldbesitzer sind.

(sis/dpa)