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Stahlproduktion der Türkei steigt im April

11.6.2019 16:18 Uhr

Die Stahlproduktion im Bereich der Rohstähle der Türkei ist im April des Jahres um 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Das bedeutet, es wurden rund drei Millionen Tonnen an Rohstählen produziert, sagte der Handelsverband der türkischen Stahlproduzenten am 10. Juni. Die Exporte im Bereich der Stahlprodukte der Türkei stiegen im gleichen Monat gegenüber dem Vorjahr um 22,7 Prozent auf 1,9 Millionen Tonnen, ließ der türkische Stahlerzeugerverband (TCÜD) die Öffentlichkeit wissen.

Der Wert der Stahlexporte belief sich im April auf 1,14 Milliarden Euro und lag damit um 9,8 Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats. Im gleichen Zeitraum ist das Volumen der Stahlimporte um 20,4 Prozent auf 1,2 Millionen Tonnen gefallen. Der Import von Rohstählen in die Türkei sank um 26,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 853 Millionen Euro.

China bleibt Nummer eins der Stahlproduzenten

In den ersten vier Monaten dieses Jahres ist die Produktion von Rohstahl um 10,5 Prozent auf 11,2 Millionen Tonnen gesunken. Im Mai teilten die Vereinigten Staaten mit, dass sie den Zollaufschlag auf Stahlprodukte aus der Türkei von 25 Prozent auf 50 Prozent wieder rückgängig machen würde. Im August 2018 waren die Zölle auf Stahlprodukte inmitten eines diplomatischen Streites zwischen den USA und der Türkei verdoppelt worden.

Weltweit stieg die Stahlproduktion bei den Rohstählen um 4,8 Prozent von Januar bis April im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2018 und erreichten einen Produktionslevel von rund 600 Millionen Tonnen erreicht, wie der Weltstahlverband mitteilte. China behält den ersten Platz unter Produzenten von Rohstahl und konnte seinen Output im Jahresvergleich nochmals um 10,3 Prozent steigern. Das Reich der Mitte liegt damit bei einer Gesamtproduktion von 315 Millionen Tonnen im Bereich Rohstähle.

(Hürriyet.de)