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St. Petersburg: Militärparade erinnert an das Ende der Leningrader Blockade

27.1.2019 17:31 Uhr

Die Leningrader Blockade sollte die Einwohner des Stadt vor 75 Jahren aushungern - heute, am internationalen Holocaust-Gedenktag, wurde in St. Petersburg ihrem Ende gedacht.

Mehr als 2500 Soldaten der russischen Armee marschierten bei Schneefall vor dem ehemaligen Zarenpalast auf. Am 27. Januar 1944 beendeten sowjetische Truppen die Blockade. Mehr als eine Million Menschen starb während der 900 Tage andauernden deutschen Einkesselung - an Hunger, Kälte und Krankheit sowie durch Granatenbeschuss. Auf Befehl Adolf Hitlers sollte Leningrad durch systematisches Aushungern ihrer Bewohner ausgelöscht werden.

(be/dpa)