epa/Focke Strangmann

SPD und Grüne beraten über eine mögliche Regierung

30.5.2019 14:37 Uhr

Am Donnerstag haben die bisherigen Bremer Regierungspartner SPD und Grüne Sondierungen über eine mögliche Fortsetzung der Zusammenarbeit begonnen. Wie tags zuvor die Vertreter der CDU kamen auch Bürgermeister Carsten Sieling und die SPD-Spitze zu Fuß in die Landesgeschäftsstelle der Grünen.

"Diejenigen, die mit uns regieren wollen, müssen wissen, dass wir uns für konsequenten Klimaschutz einsetzen, für eine Verkehrswende und uns auch der Sozialbereich wichtig ist", sagte die Fraktionschefin und Spitzenkandidatin der Grünen, Maike Schaefer. Nötig sei ein "Signal des Aufbruchs".

Sieling lehnt Rücktritt ab

Die SPD hat bei der Wahl am vergangenen Sonntag Stimmen verloren, die Grünen haben dazugewonnen. Sieling kann nur weiter regieren, wenn er die Grünen wieder für sich gewinnt und die Linkspartei mit ins Boot holt. Zugleich wirbt die CDU um die Grünen für ein Bündnis gemeinsam mit der FDP.

Einzelne Rücktrittsforderungen aus seiner Partei wies Sieling zurück. "Entscheidend ist, dass die Gremien, der Landesvorstand und die anderen, die hier stehen, mich beauftragt haben, die Verhandlungen zu führen", sagte er.

Am Donnerstag sollte auch das vorläufige amtliche Endergebnis der Bremer Bürgerschaftswahl veröffentlicht werden. Nach der am Montagnachmittag veröffentlichten letzten Hochrechnung kommt die CDU auf 26,2 Prozent und die SPD auf 25,1 Prozent. Die Grünen erreichen 17,6, die Linken 11,1 Prozent. Die FDP liegt bei 5,9 und die AfD bei 6,4 Prozent.

(an/dpa)

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