imago images / Jürgen Heinrich

SPD kritisiert einseitige Parteinahme vor Stichwahl

15.4.2019 8:09 Uhr

In der letzten Woche traf sich Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mit dem (Noch-)Präsidenten Petro Poroschenko in der Ukraine. Dafür gibt es jetzt Kritik vom außenpolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Nils Schmid.

Es sei ein politischer Fehler und befremdlich, dass Frau Merkel Poroschenko anderthalb Wochen vor der Wahl (in der Ukraine) getroffen habe, sagte Schmid dem "Spiegel". So sei der Eindruck einseitiger Parteinahme entstanden. Merkel hätte besser - wie Frankreichs Präsident Emmanuel Macron - das Gespräch auch mit dem Herausforderer Wolodymyr Selenskyj suchen sollen.

(be/dpa)