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Spaniens Ministerpräsident ruft zu "konstruktivem Dialog" auf

17.12.2020 10:01 Uhr

Der spanische Ministerpräsident Pedro Sanchez hat knapp eine Woche nach dem EU-Gipfel seinen Aufruf zu einem "konstruktiven Dialog" zwischen der EU und der Türkei bezüglich der Situation im östlichen Mittelmeer wiederholt. Ähnlich hatte sich der Politiker bereits nach dem EU-Gipfel am 10. und 11. Dezember geäußert.

Bei einer Ansprache im spanischen Parlament erklärte Sanchez: "Als Spanien sind wir solidarisch mit den griechischen und zyprischen Regierungen gegen einseitige Initiativen im östlichen Mittelmeerraum durch die Türkei. Gleichzeitig sind wir uns bewusst, dass die Türkei ein Nato-Mitglied ist und wir vielseitige Beziehungen pflegen. Wir sind uns der Position der Türkei in Bezug auf die Lösung der Konflikte in Syrien und Libyen sowie in der Flüchtlingsfrage bewußt. Der Hohe Vertreter der EU (Josep Borrell) und die EU-Kommission sollten einen konstruktiven Dialog mit der Führung der Türkei aufnehmen. Wir müssen eine konstruktive Agenda formulieren."

Bereits in der letzten Woche hatte Sanchez sich für einen konstruktiven Dialog mit der Türkei ausgesprochen, als bei dem EU-Gipfel Sanktionen gegen türkische Einzelpersonen verhängt wurden.

(be)

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