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Souveräner Sieg: Michael van Gerwen zum dritten Mal Darts-Weltmeister

1.1.2019 23:15 Uhr

Der Niederländer Michael van Gerwen hat sich zum dritten Mal den Darts-Weltmeistertitel geholt. In einem klaren Sieg konnte sich "Mighty Mike" gegen "Bully Boy" Smith durchsetzen.

Der 29-jährige Niederländer gewann das traditionell am Neujahrstag ausgetragene WM-Endspiel im Londoner Alexandra Palace gegen den englischen Außenseiter Michael Smith problemlos mit 7:3 und sicherte sich ein Preisgeld in Höhe von 500.000 Pfund (rund 555.000 Euro).

Dank des ungefährdeten Erfolgs ist "Mighty Mike" neben der abgetretenen Legende Phil Taylor (14 Titel) der einzige Spieler, der bei Weltmeisterschaften der Professional Darts Corporation (PDC) mehr als zweimal die begehrte Sid-Waddell-Trophäe gewinnen konnte. Der 28 Jahre alte Smith verpasste in seinem ersten WM-Finale den großen Coup, nachdem er viel zu selten an seine starke Form aus den vorherigen Partien herangekommen war.

Eine klare Angelegenheit

Das 32. Aufeinandertreffen der beiden Finalisten war daher eine klare Angelegenheit. Van Gerwen, der in den vorherigen fünf Partien des mehr als drei Wochen andauernden Turniers nie mehr als einen Satz abgegeben hatte, nutzte die Anfangsnervosität seines Gegners aus und ging schnell mit 4:0 Sätzen in Führung. Sobald der "Bully Boy" stärker aufkam, zog der keineswegs überragend aufspielende van Gerwen die Zügel an.

Im Laufe der Partie kam Smith besser ins Spiel und stabilisierte seine Leistung. Nach seinen ersten beiden Satzgewinnen zum 2:4 stieg die Hoffnung der Zuschauer im "Ally Pally" auf eine Wende. Van Gerwen, der im Halbfinale gegen seinen Widersacher Gary Anderson (Schottland) bereits sein Ausnahmekönnen unter Beweis gestellt hatte, behielt in der hitzigen Atmosphäre aber einen kühlen Kopf. Auch weil Smith mehrfach gute Chancen herschenkte, sicherte sich der Favorit mit dem insgesamt zehnten Satz den Sieg.

Van Gerwen war bei seinem ersten Triumph 2014 im Finale gegen Peter Wright zum jüngsten PDC-Weltmeister aufgestiegen. 2017 wiederholte er den Titelgewinn gegen den 19 Jahre älteren Anderson.

Frühes Favoritensterben

Titelverteidiger Rob Cross (England) hatte bei der 26. Auflage der PDC-WM durch sein Achtelfinal-Aus schon frühzeitig alle Chancen auf den erneuten Gewinn des WM-Titels verspielt. Die deutschen Farben waren im 96 Spieler starken Teilnehmerfeld erstmals durch vier Spieler vertreten. Hoffnungsträger Max Hopp (Idstein) war in der dritten Runde an van Gerwen gescheitert. Martin Schindler (Strausberg) und Robert Marijanovic (Freudenstadt) schieden in Runde eins aus, für Debütant Gabriel Clemens

(be/afp)

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