Symbolbild: imago images/Arnulf Hettrich

Sonder-Fahrspuren an Grenzen für Lebensmittellieferungen

18.3.2020 1:19 Uhr

In der Corona-Krise sollen an den Grenzen Sonderspuren für entsprechende Transportfahrzeuge geben. Mit dieser Maßnahme soll die Sicherung mit Lebensmitteln gewährleistet bleiben.

Zur Sicherung der Lebensmittelversorgung in der Corona-Krise soll es an den Grenzen Sonderspuren für entsprechende Transportfahrzeuge geben. Dies kündigte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) am Dienstag in München nach einer Sitzung des Kabinetts an. Der Freistaat werde den Bund bitten, eine schnelle Regelung zu finden, damit der Warenverkehr schneller über die Grenzen erfolgen könne. "Das wäre ganz existenziell wichtig", sagte Söder. Infolge der Grenzkontrollen seien bereits Verzögerungen bei Warenlieferungen an den Grenzen zu spüren.

Söder warnt vor Hamsterkäufen

Denkbar seien "grüne Spuren an den Grenzen für die Lebensmittellieferungen", sagte Söder. Zugleich rief Söder alle Menschen auf, auf Hamsterkäufe zu verzichten. Die Versorgung sei zu keinem Zeitpunkt in Gefahr. Söder betonte, derzeit sehe die Regierung keinen Bedarf, Verkäufe auf bestimmte Waren zu limitieren. "Nach derzeitigem Stand sieht es so aus, dass die Lebensmittelversorgung gesichert ist."

(an/dpa)

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