DHA

Sommerhäuser in der Türkei trotz Covid-19 hoch im Kurs

30.4.2020 10:30 Uhr

Laut einer Führungskraft eines Immobilienbewertungsportals ist die Nachfrage nach Sommerhäusern und anderen Arten von Einfamilienhäusern aufgrund der Pandemie des Coronavirus in der Türkei gestiegen. Das hat Auswirkungen auf den Preis und das nicht unerheblich.

Der Durchschnittspreis für ein Einfamilienhaus ist seit dem 10. März, als der erste COVID-19- Fall in der Türkei von offizieller Seite bestätigt wurde, um 25 Prozent gestiegen, sagte Endeksa.com-Mitbegründer und General Manager Görkem Ögüt am 29. April. Die Preise bei den Mieten für freistehende Einfamilienhäuser stiegen ebenfalls um durchschnittlich 18 Prozent, fügte er hinzu.

Nachfrage größer als das Angebot an passendem Wohnraum

Inzwischen ist der durchschnittliche Verkaufspreis aller Arten von Wohnungen seit dem 10. März um 11 Prozent gestiegen, verglichen mit dem Durchschnittspreis zwischen dem 1. Januar und dem 11. März. Der durchschnittliche Mietpreis ist in der Türkei im gleichen Zeitraum um 6 Prozent gestiegen. Laut einer Analyse von Endeksa.com wird die Nachfrage nach Zweitwohnungen auf dem Land oder in den Küstengebieten weiter steigen.

"Wir haben beobachtet, dass sich die Nachfrage nach Wohnraum von den großen Städten in die anderen Regionen verlagerte. Insbesondere in die Sommerferienorte und Sommerwohnungen im Hochland, da die Auswirkungen der Pandemie in unserem Land in den Vordergrund gerückt sind", sagte Ögüt. "Bei der Analyse nach Wohnungstypen ist sehr deutlich, dass das Interesse an Einfamilienhäusern steigt", so der Geschäftsführer. Er fügte hinzu, dass der türkische Immobilienmarkt diese Nachfrage noch nicht befriedigen kann. "Wir erwarten daher in der kommenden Zeit eine Neuausrichtung der Immobilien-Preise."

(ce)

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