epa/Said Yusuf Warsame

Somalia: Immer noch Schüsse und Explosionen in Mogadischu

1.3.2019 13:51 Uhr

In Mogadischu halten die Gefechte an. Stunden nach einem Anschlag in Mogadischu mit rund 25 Toten hallten noch immer zu Schüsse und Explosionen durch die Stadt. Noch am Freitagmorgen lieferten sich Sicherheitskräfte und Terroristen in der somalischen Hauptstadt Kämpfe, wie der Polizist Ahmed Bashane berichtete. Nach Angaben eines Reporters der Deutschen Presse-Agentur waren Schüsse und Explosionen zu hören. Zunächst war unklar, um wie viele Angreifer es sich handelte.

In der Nähe eines Hotels, das von Regierungsvertretern genutzt wird, kam es am Donnerstag zu einer schweren Explosion. Ein Selbstmordattentäter sei an dem Angriff beteiligt gewesen, sagte der Polizist Ali Hassan Kulmiye. Demnach fielen dem Anschlag mindestens 25 Menschen zum Opfer. Offizielle Angaben der Regierung gab es zunächst nicht. Die islamistische Terrormiliz Al-Shabaab reklamierte die Tat für sich, wie die auf dschihadistische Propaganda spezialisierte Site Intelligence Group berichtete.

USA vs. Al-Shabaab

In Mogadischu und anderen Orten im Süden und Zentrum von Somalia verübt Al-Shabaab immer wieder Anschläge. Die mit Al-Kaida verbundenen Fundamentalisten kämpfen in dem verarmten Land am Horn von Afrika seit Jahren um die Vorherrschaft. Das US-Militär und eine Truppe der Afrikanischen Union (AU) unterstützen die somalischen Streitkräfte im Kampf gegen die Gruppe.

(an/dpa)