Symbolbild: epa/NASA

Signale aus dem Weltall empfangen

2.5.2019 17:02 Uhr

Forscher haben wahrscheinlich gleich im ersten Monat einer neuen Messkampagne weitere Neutronenstern-Verschmelzungen beobachtet. Es gebe fünf Kandidaten für Gravitationswellen-Ereignisse, teilte das Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik (Albert-Einstein-Institut, AEI) am Donnerstag mit.

"Da im dritten Beobachtungslauf ein größeres Volumen des Universums untersucht wird, können wir nun seltenere und extremere Ereignisse wie die Kollision eines Neutronensterns mit einem anderen kollabierten Stern beobachten", sagte Alessandra Buonanno, Direktorin am Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Potsdam.

Neutronensterne vs. Schwarzes Loch

Am 8., 12. und 21. April wurden drei Kandidaten von Verschmelzungen binärer schwarzer Löcher identifiziert, hieß es. Am 25. April folgte die Beobachtung einer möglichen Verschmelzung zweier Neutronensterne. Das Signal am 26. April könnte sich als eine nie zuvor beobachtete Kollision eines Neutronensterns mit einem Schwarzen Loch herausstellen.

(an/dpa)