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Sieben tote Migranten nach Kentern eines Bootes auf Van See

26.12.2019 10:28 Uhr

Auf dem Van-See in der Osttürkei sind sieben Migranten gestorben, 64 Menschen konnten gerettet werden. Bei den Migranten handelt es sich um Afghanen, Pakistaner und Bengali.

Das Gouverneursamt der Provinz Bitlis teilte am Donnerstag mit, fünf Menschen seien vor Ort tot aufgefunden worden, zwei weitere seien später im Krankenhaus gestorben. 64 Menschen hätten gerettet werden können. Das Unglück ereignete sich demnach gegen 3.00 Uhr morgens (Ortszeit), als sich das Boot dem Ufer näherte. Bei den Migranten handele es sich um Afghanen, Pakistaner und Menschen aus Bangladesch.

Der Van-See liegt teils in der Provinz Bitlis und teils in der Provinz Van, die wiederum an den Iran grenzt. Von dort aus kommen regelmäßig Migranten über die Grenze, um Richtung Europa weiterzureisen. Unter ihnen sind viele Afghanen - auch aus den großen afghanischen Flüchtlingslagern im Iran. Wieso die Menschen über den Van-See fuhren, blieb zunächst unklar.

(be/dpa)

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