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Selenskyj bietet Zuflucht an

13.8.2019 22:22 Uhr

Der neue ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat politisch verfolgten Russen nach den Protesten und Massenverhaftungen angeboten, sie mit Asyl und ukrainischen Pässen auszustatten.

Die Regierung solle unverzüglich Gesetzesänderungen ausarbeiten und dem Parlament vorlegen, damit Russen leichter die ukrainische Staatsbürgerschaft erhalten können, ordnete das Staatsoberhaupt am Dienstag an. Ebenso sollen innerhalb von drei Monaten die Verfahren für das Gewähren von Asyl vereinfacht werden. Der Nachweis über die politische Verfolgung im Nachbarland werde vom Außenministerium erbracht.

Seit der russischen Annexion der ukrainischen Schwarzmeerhalbinsel Krim und der anschließenden Unterstützung von ostukrainischen Separatisten durch den Kreml sind beide Ex-Sowjetrepubliken verfeindet. International kritisiert wurde die vereinfachte Vergabe von russischen Pässen an Ukrainer aus den Gebieten Luhansk und Donezk. Mehr als 13 000 Ukrainer wurden auf diesem Weg seit April russische Staatsangehörige.

(be/dpa)

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