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Segeln im Golf von Gökova

5.6.2020 23:03 Uhr

Gökova bedeutet übersetzt "das himmlische Tal". In einem angemieteten Segelboot oder auf einem traditionellen, hölzernen Gulet mit Crew können Sie diesen zauberhaften, unter Naturschutz stehenden Landstrich vom Wasser aus entdecken und vielleicht einen der besten Urlaube Ihres Lebens verbringen.

"Rom siehst du, um zu sterben. Gökova siehst du, um zu leben", heißt es. Wir stellen Ihnen die schönsten Buchten dieses Urlaubsparadieses vor.

Allein mit der Welt

Die Bucht von Zeytinli, benannt nach der Oliveninsel, zählt zu den bekannteren im Golf von Gökova. So hat man sie selten ganz für sich allein, sondern teilt sie mit zwei oder drei anderen ankernden Booten. Anders als die Bucht von Kandilli. Ihr Ufer ist grün; es gibt keinen Sand. Zum Schwimmen springt man vom Boot aus ins glasklare Wasser und hat ein wenig das Gefühl, eine Welt für sich zu haben.

Klares blaues Wasser in Incekum (Bild: imago images/ imagebroker)

Die Bucht von Incekum versteckt sich zwischen Felsen. Ihr klares Wasser schillert im Sonnenlicht. An ihrem Ufer, im Schatten von Bäumen, stehen einige wenige Sonnenliegen und Picknicktische. Ganz anders, nämlich in tiefem Blau, präsentiert sich das Wasser der Bucht von Lacivert. Rund herum gibt es einige Höhlen. Wer sich traut, kann einen Felsen erklettern und von dort aus ins Wasser springen.

Halb Bucht, halb Fjord

Die Bucht von Akbük schlummert friedlich in den Tag hinein, obwohl sie belebter ist als viele andere des Golfs von Gökova. Es gibt Restaurants und eine kleine Seebrücke. Die mittig zwischen Datca und Bodrum gelegene Britische Bucht wird hin und wieder auch als Britischer Hafen bezeichnet. Ihr Wasser kühlt im Schatten der Pinienbäume, die das Ufer dicht bewachsen. Theoretisch ist sie ein Fjord – einer von zweien in der Türkei; der andere befindet sich an der Schwarzmeerküste.

Entlang der Cinar-Bucht (Bild: imago images/ Westend61)

Das Blau des Nazar-Amuletts, das vorm bösen Blick schützen soll, wurde angeblich vom Wasser der Boncuk-Bucht inspiriert. In der Cinar-Bucht wächst der Oleander so hoch, dass man im Schatten seiner Blätter und pinkfarbenen Blüten liegen kann. Es gibt ein kleines Restaurant. Die Kleopatra-Insel beheimatet eine wiederum recht bekannte Bucht, in der es sowohl goldene als auch weiße Sandstrände gibt. Kleopatra persönlich soll diesen Ort entdeckt und dort geschwommen haben.

Andere schöne Buchten

Wer den Golf von Gökova verlässt, findet entlang der Küste zahlreiche weitere zauberhafte Buchten, die zum Baden oder Picknicken einladen. Die vermutlich am häufigsten fotografierte ist die Strandlagune Ölüdeniz, deren türkisblaues Wasser den schneeweißen Kieselstrand kontrastiert. Ähnlich populär ist die von Kiefernwäldern eingerahmte Bucht von Marmaris, deren klares Wasser auch an den tiefsten Stellen bis auf den Grund blicken lässt.

(jk)

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