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Segeln an der lykischen Küste

21.6.2019 13:48 Uhr

Inmitten der kristallklaren, türkisfarbenen Fluten mit Blick auf die Kulissen des Festlandes zeigt sich die Türkei von einer besonders faszinierenden Seite. Gerade die lykische Küste eignet sich für eine oder zwei Wochen Segelurlaub. Wer einen Segelschein hat, sollte sich dieses Abenteuer im eigenen schwimmenden Hotel nicht entgehen lassen.

Nach Südosten

In den Häfen von Gocek oder Fethiye werden die Segel gesetzt. In südöstlicher Richtung führt der Törn vorbei an malerischen Buchten und idyllischen Fischerorten. Ein erster Stopp bietet sich im Dorf Ölündeniz an, das am Fuß des Berges Babadag unweit des berühmten Schmetterlingstals liegt. Es hat einen der schönsten Strände der Türkei. Eine weitere Ankermöglichkeit bietet sich vor dem Fischerdorf Kalkan. Es ist der beste Ausgangspunkt für die Besichtigung der antiken Stätten von Xanthos und Patara. Danach kann man zum Baden am Strand von Kaputas stoppen.

Kas ist in den vergangenen Jahren immer mehr touristisch erschlossen wurden. Es hat einen gut ausgestatteten Hafen, um den herum es zahlreiche Restaurants gibt. Schnorcheln und Tauchen lohnen aufgrund der schönen Unterwasserwelt. Diese Wasseraktivitäten empfehlen sich auch noch etwas weiter südlich, vor der Insel Kekova, die für die versunkenen Ruinen der bei einem Erdbeben zerstörten antiken Stadt Dolichiste bekannt ist.

Nach Nordwesten

Wer sich von Gocek oder Fethiye aus in nordwestliche Richtung aufmacht, wird ebenfalls belohnt. Sehens- und erlebenswert ist die Insel Tersan Adasi aufgrund ihrer hübschen Bucht und Restaurants zwischen byzantinischen Ruinen. Ein echter Insidertipp unter Seglern ist die Bucht von Ekincik, in der es sich auch gut übernachten lässt.

Über den Fluss Dalyan gelangt man zum geschützten Strand von Iztuzu, den man zu bestimmten Zeiten nicht betreten darf, weil dort die Unechte Karettschildkröte brütet. Baden ist allerdings erlaubt. Letzte Station der Reise kann Marmaris sein, wo der Basar und türkische Bäder zum Bummeln und Entspannen einladen.

(jk)

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