Symbolbild: epa/Stringer

Sechs Tote bei Explosion einer Landmine im Jemen

20.2.2020 0:37 Uhr

Im Jemen wurden bei der Explosion einer Landmine sechs Begleiter von Verteidigungsminister Mohammed al-Makdischi getötet worden. Der Minister selbst überlebte den Vorfall, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch aus Militärkreisen.

Die Explosion ereignete sich in der Provinz Marib im Osten des Landes. Al-Makdischi besuchte dort ein Gebiet, das die von Saudi-Arabien angeführte Militärkoalition von den Huthi-Rebellen zurückerobert hatte.

Huthi-Milizen plazierten Landminen

"Die Huthi-Milizen haben an diesen Standorten vor ihrem Rückzug Landminen platziert. Eine explodierte, als der Konvoi des Ministers vorbeifuhr", sagte die Quelle im Militär, die namentlich nicht genannt werden wollte. Eine offizielle Bestätigung für den Vorfall gab es zunächst nicht.

Die schiitischen Huthis, die vom Iran unterstützt werden, hatten 2014 weite Teile des Jemen und die Hauptstadt Sanaa unter ihre Kontrolle gebracht. Seit 2015 kämpft ein von Saudi-Arabien angeführtes Militärbündnis, das die Regierung des international anerkannten Präsidenten Abed Rabbo Mansur Hadi unterstützt, gegen die Huthis. Die jemenitische Regierung arbeitet weitgehend aus dem Exil in Riad.

(an/dpa)

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