afp

Sechs syrische Zivilisten in Idlib getötet

2.11.2019 17:07 Uhr

In der Provinz Idlib im Nordwesten Syriens sind bei einem russischen Luftangriff sechs Menschen getötet worden, darunter auch ein Kind.

Wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Samstag mitteilte, traf der Angriff das Dorf Dschabala im Süden der Provinz und tötete sechs Angehörige einer Familie, darunter ein Kind. Weitere acht Zivilisten seien verletzt worden. Es handle sich dabei um den tödlichsten Luftangriff der russischen Armee seit der Ende August erklärten Waffenrufe, sagte der Leiter der Beobachtungsstelle, Rami Abdel Rahman, der Nachrichtenagentur AFP. Seither seien acht weitere Zivilisten bei verschiedenen Angriffen in der Region getötet worden.

Einseitige Waffenruhe seit Ende August

Die russische Armee hatte am 31. August eine einseitige Waffenruhe für die seit Monaten umkämpfte Rebellenbastion Idlib erklärt. Idlib wird großteils von der Dschihadistenmiliz Hajat Tahrir al-Scham und anderen islamistischen Milizen kontrolliert. Seit Ende April gehen die syrischen Regierungstruppen und die russische Luftwaffe wieder verstärkt gegen sie vor.

(be/afp)

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