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Sea-Watch-Kapitänin Carola Rackete: "Die Situation war hoffnungslos"

30.6.2019 11:25 Uhr

Wie Carola Rackete, Kapitänin des Flüchtlings-Rettungsschiffs Sea-Watch 3, über ihre Anwälte mitteilen ließ, habe sie keine andere Möglichkeit gesehen, als sich die Einfahrt in den Hafen von Lampedusa zu erkämpfen.

"Die Situation war hoffnungslos. Und mein Ziel war es lediglich, erschöpfte und verzweifelte Menschen an Land zu bringen", sagte die 31-jährige Deutsche über ihre Anwälte der italienischen Tageszeitung "Corriere della Sera". "Ich hatte Angst." Sie habe Suizide befürchtet. Rackete war festgenommen worden und steht unter Hausarrest. Ihr drohen mehrere Anklagen, unter anderem wegen Beihilfe zur illegalen Migration.

(be/dpa)