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Schweizer Bundesanwaltschaft erhebt Anklage gegen Niersbach und Zwanziger

6.8.2019 11:21 Uhr

Wegen "arglistiger Täuschung über den eigentlichen Zweck einer Zahlung" erhebt die Schweizer Bundesanwaltschaft Anklage gegen die WM-Macher von 2006, Wolfgan Niersbach und Theo Zwanziger. Das Verfahren gegen Franz Beckenbauer soll wegen seines Gesundheitszustands separat weitergeführt werden.

Die BA wirft den ehemaligen DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach und Theo Zwanziger, dem früheren DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt sowie dem früheren FIFA-Generalsekretär Urs Linsi vor, "arglistig über den eigentlichen Zweck einer Zahlung in der Höhe von 6,7 Millionen Euro getäuscht zu haben."

Gleichzeitig teilte die BA mit, dass das Verfahren gegen den damaligen OK-Boss Franz Beckenbauer separat weitergeführt wird. Grund ist der gesundheitliche Zustand Beckenbauers, der "eine Teilnahme oder Einvernahme an der Hauptverhandlung vor dem Bundesstrafgericht nicht zulässt." Dadurch könnte das Verfahren wegen Verjährung eingestellt werden.

(be/afp)

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