Symbolbild: imago/IP3press

Schweinekopf an Moschee-Baustelle gefunden - Ermittlungen eingeleitet

26.3.2019 13:48 Uhr

Mit Tierblut beschmierte Mauern und ein Schweinekopf: Das fanden französische Polizisten auf der Baustelle einer Moschee im südwestfranzösischen Bergerac am Montag vor. Die Behörden haben nun Ermittlungen gegen den Vorfall eingeleitet.

Die Vergehen könnten mit bis zu sieben Jahren Haft geahndet werden, sagte der örtliche Vize-Staatsanwalt Charles Charollois der Nachrichtenagentur AFP.

Am Zaun des Baugeländes für die zukünftige Moschee von Bergerac war am Montag ein abgetrennter Schweinekopf gefunden worden. Die Mauern des noch unfertigen Gebäudes waren laut Polizei innen und außen mit Tierblut beschmiert.

Bau der Moschee sei umstritten

Der Bau der Moschee sei umstritten, sagte Charollois. Es habe bereits zahlreiche Versuche auf Verwaltung- und auf juristischer Ebene gegeben, um das Vorhaben zum Scheitern zu bringen. Es werde deshalb in verschiedene Richtungen ermittelt.

Bürgermeister Daniel Garrigue verwies zudem auf eine anti-islamische Plakatkampagne in seiner Stadt. Es sei aber unklar, ob beide Aktionen miteinander zusammenhingen.

(sis/afp)

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