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Schulden im türkischen Privatsektor gefallen

17.7.2020 18:44 Uhr, von Andreas Neubrand

Die ausstehenden kurz- und langfristigen Schulden des türkischen Privatsektors sind im vergangenen Mai gesunken, teilte die türkische Zentralbank am 17. Juli mit.

Die kurzfristigen Auslandskredite des Privatsektors – ohne Handelskredite – beliefen sich im Mai auf 6,65 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Rückgang von 1,23 Milliarden Euro Ende 2019.

Auch langfristige Kredite sind gesunken

Die Verbindlichkeiten der Finanzinstitute betrug nach Angaben der Bank 78,7 Prozent aller kurzfristigen Kredit. Ein Großteil der kurzfristigen Kredite entfiel auf den US-Dollar (38 Prozent), auf Euro (36,3 Prozent, türkische Lira (24,2 Prozent). Den Schluss bildeten sonstige Währungen mit 1,5 Prozent.

Die langfristigen Kredite beliefen sich auf 142,03 Milliarden Euro. Das entspricht einem Rückgang von 15,14 Milliarden Euro gegenüber Ende 2019. Die Verbindlichkeiten nichtfinanzieller Institute machte 55,6 Prozent der langfristigen Kredite aus. 63,6 Prozent der Kredit wurde in US-Dollars ausgegeben, 32,7 in Euro und 3 Prozent in türkischer Lira. Aufgrund der Restlaufzeit bis Ende Mai belief sich der Gesamtbetrag der ausstehenden Kredit des Privatsektors aus dem Ausland in den nächsten 12 Monten auf 35,90 Milliarden Euro.

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