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Schleswig-Holstein & Rheinland-Pfalz: Zwei Tote bei Polizeieinsätzen

3.11.2019 15:41 Uhr

Am Samstag wurden zwei Männer in Lübeck (Schleswig-Holstein) und Trier (Rheinland-Pfalz) bei Polizeieinsätzen getötet.

In Lübeck starb ein 52-Jähriger offenbar nach einem Schusswechsel mit der Polizei, wie die Ermittler mitteilten. Passanten hatten demnach die Beamten alarmiert, weil das Verhalten des später Getöteten bedrohlich auf die Zeugen gewirkt hatte. Nach ersten Erkenntnissen fielen bei dem Zwischenfall im Lübecker Stadtpark mehrere Schüsse.

Im rheinland-pfälzischen Hoppstädten erschoss die Polizei einen mit einer Axt bewaffneten Mann. Nach Angaben der Polizei Trier hatte eine Zeugin am späten Samstagnachmittag gemeldet, ein Mann bedrohe einen Menschen und habe mit einer Axt auf dessen Fahrzeug eingeschlagen. Die Polizei leitete daraufhin eine Fahndung ein. Dabei kamen auch Spezialkräfte, die Bundespolizei und ein Polizeihubschrauber zum Einsatz. Einige Stunden später meldete den Angaben zufolge eine weitere Zeugin, dass sie einen Mann mit einer Axt gesehen habe, der über ein Feld in Richtung von Tennisplätzen laufe. Dort traf der Mann auf die Polizei. Er sei bei einem Schusswaffeneinsatz tödlich verletzt worden. Aufschluss über den genauen Ablauf der Polizeieinsätze sollen nun die weiteren Ermittlungen geben.

(be/dpa)

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