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Schlechtester Saisonstart für Galatasaray seit 14 Jahren

21.10.2020 14:02 Uhr

Nur sieben Punkte aus fünf Spielen, zudem hagelte es am vergangenen Montag eine empfindliche 1:2-Heimniederlage gegen Tabellenführer Alanyaspor: Galatasaray hat den schlechten Saisonstart in der Süper Lig seit 14 Jahren hingelegt. Und zwei Pleiten in den ersten fünf Wochen einer neuen Saison - das hat es unter Trainer-Routinier Fatih Terim überhaupt noch nicht gegeben.

Entsprechend zerknirscht wirkte der 67-Jährige nach der Pleite gegen Alanyaspor. Vor allem haderte er mit der Roten Karte kurz vor der Halbzeit für Mittelfeldspieler Oghenekaro Etebo. Dadurch sei es zum Bruch im Spiel des türkischen Rekordmeisters gekommen. Im Grunde habe der Schiedsrichter nicht schlecht gepfiffen, aber: "Das war ein ungerechter Platzverweis. Wir stehen immer unter besonderer Beobachtung. Gegen Galatasaray werden immer schnell die Karten gezückt", erklärte Terim. Dabei ging es nicht zuletzt auch um das aberkannte Tor zur 2:1-Führung der Löwen.

Im Sturm fehlt die Durchschlagskraft

Wegen der Roten Karte hat Galatasaray die Partie aber nicht verloren, vielmehr fehlt in der Offensive die Durchschlagskraft. Bislang gelangen den "Löwen" nur sechs Tore. Das ist einfach zu wenig für namenhafte Torjäger wie Radamel Falcao und Ryan Babel.

Das weiß auch Terim, der die Situation aber nicht überbewerten will und sich vor seine Schützlinge stellt. "Beim Namen Falcao ist die Erwartungshaltung natürlich sehr groß. Er wird hoffentlich in den kommenden Wochen noch besser."

(bl)

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