dpa

Schiffsunfall vor Rügen: Ermittlungen aufgenommen

20.2.2019 11:32 Uhr

Nach dem Schiffsunfall vor Rügen am Dienstag wurden Ermittlungen gegen die Kapitäne beider Schiffe wegen des Verdachts der Gefährdung des Schiffverkehrs aufgenommen worden, so ein Sprecher der Wasserschutzpolizei.

Der Windparkversorger "World Bora" und der Frachter "Raba" seien am Dienstag beide mit hoher Geschwindigkeit zusammengestoßen. "Das ist schon untypisch", sagte der Sprecher.

Weniger Schwerverletzte als zunächst gemeldet

Die "World Bora" sei frontal in die Steuerbordseite des Frachters "Raba" gefahren. Alle 15 Menschen an Bord der "World Bora" wurden verletzt, aber es wurden weniger Menschen schwer verletzt als am Dienstag gemeldet. Demnach wurden am Mittwoch noch fünf Menschen mit schweren Verletzungen in Kliniken behandelt, zehn trugen leichtere Verletzungen davon, sagte ein Sprecher der Rettungsleitstelle am Mittwoch. Ursprünglich war ein umgekehrtes Verhältnis gemeldet worden. Die Seeleute der "Raba" blieben unverletzt. Der Zusammenstoß passierte einige Seemeilen vor Rügens Ostküste.

(be/dpa)

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