HDN

Schiff mit Ammoniumnitrat druchquerte Meerenge von Istanbul

8.8.2020 15:58 Uhr, von Andreas Neubrand

Die tausenden Tonnen Ammoniumnitrat, die die katastrophale Explosion im Hafen von Beirut verursacht haben, bei der mehr als 135 Menschen ums Leben kamen, wurden im September 2013 durch die Meerengen Istanbul und Canakkale von Georgien in den Libanon gebracht. Das erklärte nun die Nachrichtenseite Maritime Bulletin.

"Vor sieben Jahren verließ das mit fast 3.000 Tonnen Ammoniumnitrat beladene Frachtschiff MV Rhosus den Hafen von Batumi (Georgien) mit dem Ziel Mosambik. Das Schiff ist in Moldawien registriert und wollte durch die türkische Meerenge ins Mittelmeer fahren. Aufgrund von technischen Schwierigkeiten lief es den Hafen in Beirut an.

Frachtpapiere waren gefälscht

Dort stellte sich heraus, dass der Frachtbrief gefälscht war. Daraufhin wurde die Ware beschlagnahmt und in das Lagerhaus gebracht. Der Eigner des Schiffes, der russische Geschäftsmann Igor Grechuskin, meldete später Insolvenz an.

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.