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Schießerei in Moschee-Innenhof von Paris

9.3.2020 11:04 Uhr

Am Sonntagabend gegen 20.00 Uhr MEZ kam es im Innenhof einer Moschee in Paris zu einer mehrfachen Schussabgabe auf einen Mann. Eine noch unbekannte Person war auf einem Motorroller in den Innenhof gefahren und gab mehrere gezielte Schüsse auf einen Mann ab. Dadurch vermutet die Polizei, dass es sich um ein persönliches Motiv handelte.

Wie diverse TV-Sender in Frankreich berichtet haben, fand der Mordanschlag im 19. Stadtbezirk der Metropole Paris statt. Eine Motorrollerfahrerin oder ein Motorrollerfahrer, die/der während der Tat einen Helm trug, war in den Innenhof der Moschee vorgedrungen. Dort wandte sich die Person einem bestimmten Mann zu und gab mehrere Schüsse aus einer Waffe vom Kaliber 9 mm auf ihn ab. Der Mann wurde nach Berichten mit zwei gezielten Schüssen ins Bein niedergestreckt, schwer verletzt und schwebte wohl auch kurzzeitig in Lebensgefahr, ist allerdings mittlerweile außer Gefahr.

Nach der Schussabgabe flüchtete die Person nach TV-Berichten, ohne weitere Schüsse auf andere Anwesende abzugeben. Berichte aus Kreisen der Pariser Polizei sprechen davon, dass man von einem gezielten Anschlag auf diesen einen Mann ausgehe. Der Ort, an welchem die Tat stattfand, sei wohl eher zufälliger Natur gewesen. Von daher sei nicht von einer politisch oder religiös motivierten Tat auszugehen, sondern man sieht das Tatmotiv mit großer Wahrscheinlichkeit im persönlichen Bereich. Die Behörden in Paris haben wegen des versuchten Tötungsdelikts die Ermittlungen aufgenommen.

(Hürriyet.de)

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