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Schiedsrichter rettet Basaksehir und Ankara spielt Remis

21.4.2019 17:19 Uhr, von Chris Ehrhardt

Nachdem am Samstag Galatasaray Istanbul als Tabellenzweiter daheim gegen Kayserispor vorlegte und den Abstand auf die Tabellenspitze auf zwei Punkte verkürzte, war die Marschrichtung für den Sonntag klar. Basaksehir musste sein Heimspiel gegen Rizespor unbedingt gewinnen, um den alten Abstand beizubehalten. Bis zur fünften Minute der Nachspielzeit hatte Rizespor den Gegner fest im Griff und den Auswärtssieg vor Augen - bis der Schiedsrichter auf den Punkt zeigte. So lautete der Endstand 1:1 und die Süper Lig ist um ein traurig-peinliches Elfmeter-Kapital reicher. Unspektakulärer ging es in Ankara zu, wo sich Ankaragücü und Konyaspor mit einem torlosen Remis trennten.

Die erste Hälfte in Istanbul war viel von taktischem Geplänkel geprägt. Der Tabellenführer suchte seine Chancen, traf aber auf ein junges, laufstarkes Team. Hinten stand Rizespor sehr aufmerksam, ließ kaum echte Aktionen zu. Im Angriff jedoch agierten die Mannen von Trainer Okan Buruk oft etwas überhastet. So tröpfelte das Spiel in den ersten 45 Minuten dahin, ohne dass es wirklich herausragende Highlights gegeben hätte. Darum ging es mit einem torlosen Remis in die Katakomben.

Elfer in der Nachspielzeit bringt Rizespor um den Sieg

Die zweite Hälfte begann so, wie die ersten 45 Minuten endeten. Rize laufstark, Basaksehir abgezockt. Rize versuchte es aber wieder mit langen und schnellen Bällen, um die eigene Laufstärke – besonders von Vedat Muriqi – ins Rennen zu werfen. Und das lohnte sich in der 62. Minute. Schnelles Spiel, langer Ball und Vedat Muriqi stand goldrichtig für die Ballannahme. Er fackelte nicht lange und zimmerte das Leder flach in die Maschen – 0:1! Man konnte den Jubel aus Galata deutlich hören.

Auch in der Folgezeit stellte sich Rizespor, das immerhin sieben seiner letzten zehn Partien gewinnen konnte, clever an. Immer wieder wurde der lange Weg gesucht und die eher betagte Truppe von Basaksehir musste rennen. Rize verteidigte bei Gegenattacken mit Mann und Maus und jagte ständig gefährliche Konter nach vorne. Und dann kam das, was zu befürchten war: Erneut gab es einen Elfmeter. Das Geschenk von Hüseyin Göcek ließ sich Visca in der fünften Minute der Nachspielzeit nicht entgehen und bedankte sich artig vom Punkt – 1:1. Die Spieler von Rizespor waren außer sich und man kann es ihnen wirklich nicht verübeln.

Im zweiten Nachmittagsspiel trennten sich Ankaragücü und Konyaspor in einem absolut unspektakulären Spiel mit 0:0.

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