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Schiedsrichter in Griechenland nach Angriff im Streik

20.12.2018 22:40 Uhr

Die Schiedsrichter der ersten Liga in Griechenland sind in den Ausstand getreten und streiken kollektiv. Diese Maßnahme ist eine Solidaritätsaktion, nachdem ein Unparteiischer vor seinem Privathaus von Vermummten zusammengeschlagen wurde.

Aus Protest gegen einen Überfall auf einen ihrer Kollegen sind die griechischen Schiedsrichter in den Streik getreten. Der griechische Fußball-Verband sagte daraufhin alle für das kommende Wochenende geplanten Erstligaspiele vor der bis 11. Januar dauernden Winterpause ab. Vermummte hatten am Vortag einen Referee der Superliga vor seinem Haus in der mittelgriechischen Stadt Larissa zusammengeschlagen.

Der Verband erklärte, die Unparteiischen hätten psychologische Gründe für ihren Ausstand, der bis zum 4. Januar dauern solle.

(ce/dpa)