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Schiedsrichter gibt Elfer mit VAR-Handbewegung - aber ohne Video-Assistent

4.8.2019 10:33 Uhr

Als Schiri Orosco beim Spiel zwischen den bolivianischen Clubs Always Ready und Club Bolivar einen Elfer per VAR-Handbewegung gibt, ist die Verwunderung groß. Schließlich kommt der Video-Assistent in Bolivien noch gar nicht zum Einsatz.

Der 40-Jährige Schiedsrichter sorgte am Samstag für eine der wohl kuriosesten Elfmeter-Entscheidungen der Fußballgeschichte. Im Erstligaspiel zwischen Club Always Ready und Club Bolivar lief die fünfte Minute der Nachspielzeit, als bei einem Zweikampf im Bolivar-Strafraum Oroscos Pfeife stumm blieb, seine Assistenten an der Seitenlinie ihn aber aufgeregt zu sich riefen und er dann mit der Handbewegung eines Quadrats, deutliches Zeichen für das Studium der Videobilder, und dem Fingerzeig Richtung Elfmeterpunkt zurück auf den Platz stürmte. Am Spielfeldrand war allerdings nicht einmal ein Monitor aufgestellt.

Und dann auch noch das...

Nach langen Diskussionen vergab in der 17. Minute der Nachspielzeit schließlich William Ferreira den Elfmeter, es blieb beim 0:1 aus Sicht von Always Ready. Die TV-Bilder zeigten dabei allerdings, dass bei Ferreiras Schuss ein Bolivar-Spieler vor Oroscos Nase voreilig bis fast auf Höhe des Kreidepunkts in den Strafraum eingedrungen war, was laut Regeln eine Wiederholung des Elfmeters erfordert hätte. Ein Video-Assistent hätte da Abhilfe schaffen können.

(be/afp)

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