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Scheidungsrate in Türkei steigt

27.2.2020 9:06 Uhr

Drum prüfe, wer sich ewig bindet. Im Jahr 2019 haben in der Türkei weniger Menschen als noch 2018 geheiratet. Im Vergleich zum Vorjahr wurden auch mehr Ehen geschieden. Das jedenfalls teilte das Statistikamt TÜIK am 26. Februar mit, als diverse Kennzahlen des Jahres 2019 veröffentlicht wurden.

"Die Zahl der Paare, die geheiratet haben, lag im Jahr 2018 bei 554.389. 2019 wurden 541.424 Eheschließungen vollzogen, was einem Rückgang von 2,3 Prozent entspricht", sagte die TÜIK in einer Erklärung. Insgesamt wurden im vergangenen Jahr 155.047 Paare geschieden, was einem Anstieg von 8 Prozent gegenüber dem Vorjahr 2018 entspricht.

Syrerinnen stehen in der Türkei hoch im Kurs

Das Durchschnittsalter beim Zeitpunkt der ersten Eheschließung stieg sowohl für Frauen als auch für Männer an. Haben Frauen in der Türkei im Jahr 2018 durchschnittlich im Alter von 24,8 Jahren geheiratet, lag das weibliche Durchschnittsheiratsalter 2019 bei 25 Jahren. Männer heirateten 2018 im Durchschnitt im Alter von 27,8 Jahren, 2019 lag das Alter bei 27,9 Jahren.

Die TÜIK gab auch Daten über den Anteil der Ehe mit ausländischen Partnern an den gesamten Ehen an und sagte, der Anteil ausländischer Bräute sei gestiegen, während für Bräutigame mit ausländischen Wurzeln gefallen sei. "Die Zahl der ausländischen Bräute betrug lag 2019 bei 23.264 und machten damit 4,3 Prozent aller Bräute aus", hieß es. Syrische Frauen führten die ausländischen Bräute mit 14,5 Prozent an, gefolgt von aserbaidschanischen Bräuten mit 11,7 Prozent und deutschen Bräuten mit 10,5 Prozent. "Andererseits lag die Zahl der ausländischen Bräutigame im Jahr 2019 bei 4.580, was 0,8 Prozent der gesamten Bräutigame entspricht", hielt die TÜIK fest.

(Hürriyet.de)

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