epa/Mohammed Saber

Scharfe Kritik an palästinensischen Raketenangriffen

12.11.2019 17:50 Uhr

Die vom Gaza-Streifen ausgehenden Raktenangriffe auf Israel stoßen auf harte Kritik aus der EU. "Das Abfeuern von Raketen auf die Zivilbevölkerung ist absolut inakzeptabel", ließ die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini am Dienstag in Brüssel mitteilen.

Nun sei eine schnelle und umfassende Deeskalation notwendig, um das Leben und die Sicherheit von palästinensischen und israelischen Zivilisten zu schützen. Auch die Bundesregierung in Berlin reagierte besorgt.

Tötung des Militärchefs wurde nicht erwähnt

Die Tötung des Militärchefs der militanten Palästinenserorganisation Islamischer Dschihad durch die israelische Luftwaffe bewertete die EU in der Mitteilung nicht. Sie war dem Raketenbeschuss vorausgegangen.

"Es gibt keine Rechtfertigung für Gewalt gegen unschuldige Zivilisten", erklärte ein Sprecher des Auswärtigen Amts in Berlin. "Besonnenheit und das ernsthafte Bemühen um eine Deeskalation müssten in der aktuell fragilen Lage oberste Priorität haben." Die Bundesregierung rufe dazu auf, größtmögliche Zurückhaltung zu üben und die Gewalt zu beenden. "Vermittlungsbemühungen Ägyptens und der Vereinten Nationen unterstützen wir ausdrücklich", erklärte der Sprecher.

(an/dpa)

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