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Sarah Wagenknecht zieht sich aus der Spitze ihrer Bewegung zurück

9.3.2019 20:11 Uhr

Medienberichten zufolge will sich Sarah Wagenknecht aus der Spitze der von ihr mitgegründeten linken Sammlungsbewegung "Aufstehen" zurückziehen. "Wir brauchen eine Neuaufstellung an der Spitze von "Aufstehen"», sagte Wagenknecht der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

"Die Parteipolitiker sollten sich zurücknehmen, das betrifft auch mich selbst. Sie waren mit ihren Erfahrungen anfangs notwendig. Aber jetzt ist es richtig, Verantwortung abzugeben.» Die Bewegung könne "besser leben, wenn sie denen übergeben wird, die sie an
der Basis ohnehin tragen".

Bessere Work-Life-Balance für Wagenknecht

«Aufstehen» war Anfang September gestartet und zählt heute nach eigenen Angaben rund 170 000 Unterstützer. Wagenknecht sagte der Zeitung, sie werde die Bewegung weiter unterstützen, etwa durch öffentliche Auftritte. "Aber ich muss auch sehen, welches Arbeitspensum ich schaffe. Dass ich jetzt zwei Monate krankheitsbedingt ausgefallen bin, hatte auch mit dem extremen Stress der letzten Jahre zu tun. Da muss ich eine neue Balance finden."

(an/dpa)