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Sane kommt wohl doch nicht – na und? Holt einfach Onyekuru!

24.6.2019 21:06 Uhr, von Chris Ehrhardt - Eine Analyse

In der Medienwelt wird "Panik geschoben", weil Leroy Sane dem FC Bayern München absagen könnte und doch bei Manchester City und Pep Guardiola bleiben möchte. Na und? Soll er doch. So sollten die Bayern reagieren und einfach die Matches der letzten Saison von Galatasaray Istanbul anschauen. Da werden sie einen jungen Mann sehen, der Henry Onyekuru heißt und noch bis Sommer 2022 beim FC Everton unter Vertrag steht.

Henry Onyekuru hat eine sehr gute Saison bei den Löwen von Galatasaray gespielt. Wettbewerbsübergreifend hat er 16 Tore erzielt und sechs Assists auf dem Konto. Und Galatasaray kann sich einen Transfer sicher finanziell nicht erlauben, obwohl man den 22-jährigen Nigerianer ganz bestimmt gerne halten würde. Das ist die Chance des FC Bayern München – zugeschlagen! Der Bursche ist ballgewandt, hat ein Auge für den Mitspieler und einen bösartigen Torinstinkt.

Kongeniales Duo mit Alaba auf der linken Seite möglich

Gut, nun ist die türkische Süper Lig nicht mit der Bundesliga oder der Champions League zu vergleichen. Aber Onyekuru ist 22 und in den richtigen Händen, zu denen man Niko Kovac zählen muss, ein echtes Juwel, das sich veredeln lässt. Wie es Pep Guardiola bei Leroy Sane tat. Der ist nun einer der Hoffnungsträger der deutschen Nationalelf. Das wäre sicher auch bei Henry Onyekuru möglich – wenn auch nicht in der deutschen Elf.

Als gerüchtete Transfersumme scheint sich der FC Everton auf einen Deal von um die 30 bis 35 Millionen einzulassen. Das ist ein Viertel dessen, was der FC Bayern für Sane auf den Tisch des Hauses packen müsste. Und man darf ansatzweise sicher sein, dass Henry Onyekuru und Alaba auf der linken Seite richtig Betrieb machen würden. Mal sehen, ob der FC Bayern, der schon einmal die Fährte von Onyekuru aufgenommen hat, im Sommer zubeißt – bevor ihn zum Beispiel der FC Valencia für einen Kleinbetrag nach Spanien lotst.

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