epa/Dai Kurokawa

Südsudan: 19 Tote bei Angriffen von Rebellen

4.1.2019 19:02 Uhr

Mindestens 19 Zivilsten wurden bei einem Angriff von Rebellen in der südsudanesischen Hauptstadt Juba getötet. Neun weitere seien verletzt worden, teilte das Militär am Freitag weiter mit.

"Wir sind sehr traurig über das Massaker an 19 Zivilisten durch Rebellentruppen", sagte Generalmajor Lul Ruai Koang. Der Vorfall habe sich bereits am Mittwochabend in der Region Gorom westlich der Hauptstadt ereignet.

Fünf Jahre Bürgerkrieg

Nach fünf Jahren Bürgerkrieg - in dem Zehntausende getötet wurden und mehr als vier Millionen Menschen geflohen sind - standen die Zeichen im Südsudan zuletzt auf Frieden. Präsident Salva Kiir und sein Widersacher Riek Machar unterzeichneten ein Abkommen, das eine Teilung der Macht vorsieht. Allerdings gab es bereits in der Vergangenheit ähnliche Vereinbarungen, die später scheiterten. Der ölreiche Staat hatte 2011 die Unabhängigkeit vom Sudan erlangt.

Das Bild zeigt kenyanische und südsudanesische Demonstranten, die gegen die Regierung im Südsudan protestieren. Anm d. Red.

(an/dpa)