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Sancho: Rassismus tötet die Liebe zum Fußball

3.9.2019 11:11 Uhr

Nachdem am Wochenende der Belgier Lukaku beim italienischen Serie-A-Spiel rassistisch beschimpft wurde, meldet sich der englische Nationalstürmer Jadon Sancho zu Wort. Der Borussia-Spieler sieht im Rassismus eine große Gefahr für den Fußball.

"Es muss aufhören. Niemand will Fußball spielen und dabei derart beleidigt werden", sagte der 19-Jährige in Bezug auf die jüngsten Schmähungen gegen Inter Mailands dunkelhäutigen Star Romelu Lukaku. "Die Liebe zum Sport wird sehr schnell verloren gehen, wenn das nicht aufhört", warnte Sancho, der das Problem keineswegs allein als Internet-Phänomen sieht. "Es geht nicht nur um die Sozial-Netzwerke. Wir sind auch nur Menschen. Viele Menschen denken, wir seien dagegen immun, weil wir berühmt sind, aber wir lieben diesen Sport und wollen einfach nur kicken."

"Warum spiele ich eigentlich Fußball?"

Wenn er rassistische Vorfälle sehe, denke er sich: "Warum spiele ich eigentlich Fußball?" Der Belgier Lukaku war am Sonntag im Serie-A-Spiel bei Cagliari Calcio mit Affenlauten beschimpft worden, bevor er einen Elfmeter verwandelte. Zuvor waren mehrere prominente Spieler via Twitter rassistisch beleidigt worden, darunter Frankreichs Weltmeister Paul Pogba (Manchester United).

(be/afp)

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