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Sami Khedira auf dem Weg zu altem Glanz

30.9.2019 12:07 Uhr

In der letzten Saison von gesundheitlichen Problemen geplagt, könnte das 2:0 gegen Spal Ferrara für Sami Khedira bei Juventus Turin den Knoten zum Platzen gebracht haben.

"Wie in einen Jungbrunnen gefallen" habe der Weltmeister von 2014 gewirkt, schrieb der "Corriere della Sera". Erstmals seit April 2018 hatte der 32-Jährige in einem Pflichtspiel ein Tor vorbereitet. Beinahe hätte er auch erstmals seit Februar eines erzielt. Rechtzeitig zum Wiedersehen mit einem Bundesligisten - Bayer Leverkusen am Dienstag (21.00 Uhr/Sky) in der Champions League - scheint Khedira endlich seine Form wiedergefunden zu haben.

"Sami wird oft unterschätzt"

Vielleicht auch dank seines Fürsprechers Cristiano Ronaldo, mit dem er einst schon bei Real Madrid zusammenspielte, sieht Khediras Bilanz in dieser Saison nicht so schlecht aus, wie es nach den schweren letzten Zeiten zu befürchten war. Aufgrund von zahlreichen Verletzungen und auch Herzrhythmusstörungen hatte er im Verlauf der vergangenen Spielzeit lediglich 17 Pflichtspiele bestritten. Zudem holte Juve vor der Saison in Aaron Ramsey und Adrien Rabiot namhafte Konkurrenz für seine Position. Der neue Trainer Maurizio Sarri galt zunächst nicht als Fan von Khedira und seiner Spielweise. Inzwischen hat der Coach festgestellt, "dass Sami oft unterschätzt wird". Und setzte ihn in jedem Pflichtspiel der Saison ein.

(be/dpa)

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