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Sabotageversuche gegen kommerzielle Handelsschiffe vor den Emiraten

13.5.2019 6:39 Uhr

Wie das Außenministerium der Vereinigten Arabischen Emirate mitteilte, habe es vor der Ostküste Sabotageversuche gegen vier kommerzielle Handelsschiffe aus verschiedenen Ländern gegeben.

Dabei habe es sich am Sonntag um «staatsfeindliche Operationen» in der Nähe des Hoheitsgebietes des Landes gehandelt. Was genau passiert sein soll, blieb zunächst unklar. Es habe bei den Vorfällen in der Nähe des Emirats Fudschaira allerdings keine Opfer gegeben, auch seien weder Schadstoffe noch Treibstoff ausgetreten, teilte das Außenministerium in einer Erklärung nach Angaben der Nachrichtenagentur WAM weiter mit.

Die betroffenen Schiffe stammten den Angaben zufolge aus unterschiedlichen Ländern. Die Umstände des Vorfalls würden nun untersucht, hieß es.

Spannungen in der Region steigen

In der Region haben die Spannungen angesichts des Konflikts zwischen dem Golf-Anrainerstaat Iran mit den USA zuletzt massiv zugenommen.

Die USA haben inzwischen ihre Militärpräsenz in der Region erhöht. Das Pentagon verlegte zuletzt den Flugzeugträger «USS Abraham Lincoln» und eine Bomberstaffel Richtung Iran und begründete dies damit, dass es Hinweise darauf habe, dass das Land Angriffe auf US-Truppen unternehmen könne. Am Freitag kündigte das Ministerium auch die Verlegung der «USS Arlington» und eines Patriot-Systems in die Region an. Wie auch im Fall des Flugzeugträgers war die Verlegung der «USS Arlington» schon länger geplant, wurde aber beschleunigt.

(be/dpa)