DHA

Sabiha Gökcen auf dem Weg zum Stadtflughafen

11.6.2019 9:25 Uhr, von Chris Ehrhardt

Istanbuls zweiter Flughafen, Sabiha Gökcen, der vor elf Jahren für Billigflüge eröffnet wurde, hat sich einem Transformationsprozess unterzogen, um zu einem wichtigen Flughafen zu werden, teilte der CEO der Betreibergesellschaft mit. Er ist nun längst nicht mehr der Airport, der er vor elf Jahren war und als was er eigentlich gedacht war.

Ersel Göral, CEO von ISG, erklärte am 10. Juni gegenüber der Hürriyet, die Kapazität des Flughafens Sabiha Gökcen von 33 Millionen Passagieren wurde mit dem neuen Inlandsflugterminal auf 41 Millionen Passagiere erhöht. "Wir haben eine neue Position als Istanbuler Stadtflughafen eingenommen", sagte er. Die Zahl der internationalen Passagiere, die Sabiha Gökcen nutzen, ist um 25 Prozent gestiegen, seit der Flughafen Istanbul Atatürk am 5. April durch den im Norden der Metropole errichteten Großflughafen ersetzt wurde.

Transatlantikflüge sollen das Angebot abrunden

Nach Angaben von Göral operieren von Sabiha Gökcen aus rund 50 nationale und internationale Fluglinien. Ariana Afghan Airlines und Kuwait Airways wurden erst kürzlich in die Liste der Fluggesellschaften des Flughafens aufgenommen. Der Flughafen auf der asiatischen Seite Istanbuls bediente 2018 rund 34 Millionen Fluggäste und ist damit der zwölftgrößte Flughafen in Europa.

Nach der Eröffnung der neuen Landebahn im nächsten Jahr plant die ISG, auch Transatlantikflüge durchzuführen. Eine U-Bahn-Linie, die den Flughafen mit den zentralen Bezirken der Metropole verbindet, soll im nächsten Jahr in Betrieb gehen. Benannt ist der Flughafen nach Sabiha Gökcen. Die Adoptivtochter von Mustafa Kemal Atatürk war weltweit die erste Kampfpilotin, die auch Kampfeinsätze flog. Gökcen starb im Jahr 2001 in Ankara am Tag ihres 88. Geburtstages.

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