imago/Future Image

Russland und Venezuela treiben Preise nach oben

27.3.2019 13:26 Uhr

Am Mittwoch sind die Ölpreise leicht gestiegen und haben damit die Kursgewinne seit dem Wochenauftakt fortgesetzt. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 68,15 US-Dollar. Das waren 18 Cent mehr als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg geringfügig um vier Cent auf 59,98 Dollar.

Am Vortag hatte der russische Energieminister Alexander Nowak vor Reportern gesagt, dass Russland die versprochene Kürzung der Fördermenge wahrscheinlich bis zum Ende des Monats erreichen werde. Das Land ist Teil der sogenannten "Opec+", deren Mitgliedsstaaten eine Kürzung der Ölproduktion zur Stützung der Ölpreise beschlossen hatten.

Krise in Venezuela belastet Ölpreise

Darüber hinaus werden die Ölpreise durch die schwere Krise in Venezuela gestützt. Das wichtige Förderland und Mitglied der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) leidet erneut unter einem massiven Stromausfall. In der Hauptstadt Caracas und in mindestens 14 der 23 Bundesstaaten waren die Menschen ab Montag zeitweise ohne Strom. Am Ölmarkt wird davon ausgegangen, dass auch wichtige Ölverladehäfen vom Stromausfall betroffen seien.

(an/dpa)