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Russische Touristen in Antalya gestrandet

28.4.2020 9:45 Uhr, von Andreas Neubrand

Ausländische Touristen, die nach dem Ausbruch des Coronavirus in der Türkei gestrandet sind, versuchen verzweifelt wieder in ihre Heimat zu gelangen.

So haben 400 russische Touristen, die vor einem Monat in der mediterranen Kurstadt Antalya Urlaub gemacht haben, versucht, wieder in ihr Land zurückzukehren. Sie gaben an, dass sie vor 35 Tagen in Antalya angekommen sind und nach Russland zurückkehren wollen, weil ihnen das Geld ausgeht.

Fast unmöglich, die Türkei zu verlassen

Aufgrund der Reisebeschränkungen können sie aber nicht so einfach das Land verlassen. Am 27. April protestierten 10 russische Touristen vor dem russischen Konsulat in Antalya. Damit wollten sie auf ihre immer prekäre Lage aufmerksam machen. Die örtliche Polizei verbot allerdings die spontane Demonstration.

Zwei der Demonstranten gelang es, in das Innere des Konsulats vorzudringen. Dort wollte sie mit einem zuständigen Beamten sprechen. Doch von Seiten des Konsulats erhielten sie nach eigenen Angaben keine positiven Antworten.

"Wir sind hier rund 400 Menschen. Wir wollen in unser Land zurückkehren aber man hilft uns nicht", so Marina Propenko.

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