Hürriyet

Rund 48.000 Bürger der Türkei missachteten die Ausgangssperre

27.5.2020 14:41 Uhr

Die Bürger in der Türkei hielten sich weitgehend an die viertägige Ausgangssperre über das Ramadanfest (Eid-al-Fitr). Doch etwa 48.000 Menschen haben gegen die Vorschrift, ihre Häuser nicht zu verlassen, um die Corona-Pandemie weiter einzudämmen, verstoßen. Das teilte das Innenministerium mit.

Demnach musste die Polizei landesweit genau bei 47.831 Personen, die sich zwischen dem 22. Mai (0 Uhr) und dem 24. Mai (20 Uhr) ohne Erlaubnis auf der Straße aufhielten, die Personalien aufnehmen. Sie müssen nun mit einer saftigen Geldstrafe oder sogar einem Verfahren rechnen.

Quarantäne besteht in einigen Siedlungen noch

Im Zusammenhang mit der Aufhebung der Ausgangssperre erklärte das Innenministerium zudem, dass die Quarantäne in 395 Siedlungen von 63 Städten ebenfalls beendet sei. In 66 Siedlungen in 25 Provinzen des Landes bestünde diese aber noch.

Das Ministerium forderte die Bürger nochmals auf, sich weiter diszipliniert zu verhalten und die Abstands- und Hygienevorschriften einzuhalten. Zudem sollte auf Märkten sowie überfüllten Plätzen immer eine Schutzmaske getragen werden.

(bl)

0 Kommentare

Bitte geben Sie den Aktivierungscode ein, der an Ihre E-Mail-Adresse gesendet wurde.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.

Sie müssen angemeldet oder registriert sein, um mitzudiskutieren.