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Rund 1700 Strafen wegen fehlender Rettungsgassen

28.3.2019 19:04 Uhr

Seit Herbst 2017 sind rund 1700 Autofahrer in der Flensburger Verkehrssünderdatei erfasst worden, da sie nicht wie vorgeschrieben eine Rettungsgasse gebildet hatten.

Die Verschärfung des Tatbestandskatalogs war am 6. Oktober 2017 in Kraft getreten, wie das Kraftfahrtbundesamt am Donnerstag in Flensburg mitteilte.

In der Regel wird "Nichtbilden einer Rettungsgasse" seitdem mit zwei Punkten im Fahreignungsregister geahndet. Außerdem sind Bußgelder zwischen 240 und 320 Euro fällig - je nachdem, ob Rettungsfahrzeugen nicht sofort Platz gemacht wird oder ob es sogar zu einer Gefährdung oder zu einem Unfall kommt. Zu Unfällen kam es laut der vorläufigen Statistik bis Ende 2018 sechs Mal.

Zuvor hatte die «Saarbrücker Zeitung» darüber berichtet - unter Hinweis auf Antworten auf eine Kleine Anfrage der FDP im Bundestag.

(gi/dpa)