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Rummenigge: Wollte Kovac nicht wehtun

31.5.2019 19:28 Uhr

Für das fehlende öffentliche Bekenntnis für Kovac musste Bayern-Boss Rummenigge reichlich Kritik einstecken. Jetzt antwortet er: "Ich wollte ihm nicht wehtun". Doch wer bei Bayern arbeite - egal, ob als Spieler oder Trainer, müsse dem Erfolgsdruck standhalten können. Das wisse auch Trainer Niko Kovac.

"Ich wollte nur alle auf unser gemeinsames Ziel fokussieren", sagte Rummenigge in einem Interview dem Nachrichtenmagazin "Spiegel" und bezog sich auf die Phase nach dem 5:0 im Endspurt der Fußball-Bundesliga gegen Borussia Dortmund. "Ich habe anschließend sehr bewusst öffentlich polarisiert und versucht, durch meine Aussagen einen Kontrapunkt zu setzen. Sowohl der Trainer als auch die Mannschaft sollten begreifen, dass wir noch nichts gewonnen hatten."

Erfolg als Teil der "Klub-DNA"?

Das System FC Bayern basiere auf Erfolg, sagte der 63-Jährige. "Der Erfolg ist Teil unserer Klub-DNA. Diesen Erfolgsdruck haben wir uns selbst auferlegt, und dem muss jeder beim FC Bayern standhalten. Das weiß Niko auch, er war hier bereits als Spieler tätig." Auf die Frage, ob der deutsche Fußball-Rekordmeister definitiv mit Kovac als Trainer in die neue Saison gehe, antwortete Rummenigge: "Ich kenne keinen Verein, der seinen Trainer nach dem Double entlassen hätte." Kovac hat in München einen Vertrag bis zum Sommer 2021.

(be/dpa)

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