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Rummenigge: "Wir werden Meister!"

7.4.2019 12:11 Uhr

Mit einem 5:0-Kantersieg gegen Borussia Dortmund und der erneuten Tabellenführung im Rücken lässt es sich gut markige Statements wählen. Das weiß auch Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandschef beim FC Bayern München. Und das tat der Bayern-Boss. Kovac erhält keine Jobgarantie, die Bayern werden Meister und auch Bundestrainer Joachim Löw kriegt sein Fett.

Bayern Münchens Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat sich geweigert, Trainer Niko Kovac eine Jobgarantie über die Saison hinaus auszustellen. "Es gibt für niemanden eine Jobgarantie bei Bayern München. Jeder muss liefern, wer mit dem Druck nicht umgehen kann, ist im falschen Klub", sagte Rummenigge (63) am Sonntag bei Sky Sport News HD in der Talksendung "Wontorra" auf die Frage nach der Situation des Coaches.

Rummenigge gestand ein, dass es im Herbst 2018 "kritische Wochen" gegeben habe. Die letzten sechs Bundesliga-Spiele müsse der FC Bayern im Stil des 5:0 (4:0) gegen Borussia Dortmund absolvieren. "Dann ist die Qualität so groß, dass es schwer ist, gegen uns überhaupt einen Punkt zu holen", sagte er. Auf die Frage, ob Kovacs Job gefährdet sei, wenn der siebte Meistertitel in Folge nicht gelänge, entgegnete Rummenigge: "Wir werden Meister!" Er fügte hinzu, dass der FC Bayern wie jeder Klub "nach der Saison analysiert, was gut und weniger gut gelaufen ist".

Später versicherte Rummenigge, die Vereinsführung werde Kovac "im positiven Sinne begleiten. Es hat ihn bei Bayern München bisher keiner infrage gestellt". Der Vertrag des 47-jährigen Kroaten läuft bis Juni 2021.

Rummenigge mit Kritik an Löw

Zudem hat der Bayern-Boss die Nationalmannschafts-Führung um Bundestrainer Joachim Löw wegen der Art und Weise der Ausbootung von Thomas Müller, Mats Hummels und Jerome Boateng noch einmal kritisiert. Die Zeitspanne zwischen den Länderspielen im November und März hätte man "intelligenter und sympathischer nutzen können, um das besser vorzubereiten", sagte Rummenigge weiter.

Von Löws Entscheidung, künftig auf das Weltmeister-Trio von 2014 zu verzichten, sind beim FC Bayern alle überrascht worden. "Auf einmal stand Oliver Bierhoff in meinem Büro. Das kam mir vor wie eine James-Bond-Aktion, das war für alle nicht so toll", sagte Rummenigge.

Die Münchner wollen Arjen Robben und Franck Ribery nach dieser Saison einen würdigen Abschied bereiten. "Wir möchten das ganz zielbewusst anders machen, als der DFB das mit unseren drei Nationalspielern vor Kurzem gemacht hat", sagte Rummenigge und ergänzte: "Wir werden mit den beiden Spielern ein Abschiedsspiel machen, weil sie es verdient haben."

(ce/afp)

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