imago images / Ferdi Hartung

Rudi Gutendorf ist tot

14.9.2019 23:59 Uhr

55 Trainer-Stellen in 32 Ländern dieser Erde - ein Rekord, der Rudi Gutendorf ins Guinness-Buch der Rekorde und zum Namen "Rudi Rastlos" brachte. Zudem hat er eine eigene Defensivtaktik entwickelt, die ihm den Namen "Riegel-Rudi" einbrachte. Nun ist die Trainer-Legende im Alter von 93 Jahren im Kreise seiner Familie verstorben.

Mit dem MSV Duisburg holte der wegen seiner damaligen Defensivstrategie "Riegel-Rudi" genannte Coach 1963/64 die Vizemeisterschaft. In der Bundesliga-Saison 1968/69 führte er Schalke 04 in der Rückrunde vom vorletzten Tabellenplatz noch auf Platz sieben und trotz der 1:2-Niederlage im DFB-Pokalfinale gegen Meister Bayern München sogar in den Europacup.

Für seinen unermüdlichen Einsatz in vielen Entwicklungsländern wurde Gutendorf unter anderem mit zwei Bundesverdienstkreuzen ausgezeichnet. "Wir verlieren in ihm jemanden, der uns durch sein großes Herz und Positivität jeden Tag bereichert hat", schrieb Gutendorfs Familie.

(ce/afp)

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