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Royals gegen Hass: Benimm-Regeln für Social Media

5.3.2019 12:28 Uhr

Es soll ein "sicheres Umfeld" geschaffen werden, auch im Netz. Deshalb geht das britische Königshaus nun auch digital gegen Hass, Klatsch und Tratsch vor und hat Benimm-Richtlinien für seine Social-Media-Kanäle veröffentlicht. Aber hat diese Aktion vielleicht etwas mit den wachsenden Anfeindungen gegen Herzogin Meghan und Herzogin Kate zu tun?

Jeder, der mit den Profilen der Royals in Kontakt trete, solle Höflichkeit, Freundlichkeit und Respekt zeigen, heißt es in dem Leitfaden, der bereits am Montag auf der Webseite des Königshauses freigeschaltet wurde. Verboten sind Werbung, Verleumdungen, Betrug, Obszönitäten, Angriffe, Drohungen, Beleidigungen, Hass, Hetze, Aufrufe zur Gewalt oder eindeutig sexuelle Inhalte. Auch jegliche Diskriminierung verbitten sich die Royals.

Reaktion auf wachsende Anfeindungen gegen Meghan und Kate?

Wer sich nicht an die Regeln halte, müsse damit rechnen, dass die Beiträge gelöscht und der Autor blockiert werde. Zugleich würden unter Umständen strafrechtlich relevante Äußerungen an Ermittlungsbehörden weitergereicht.

Die Richtlinien solle demnach helfen, ein "sicheres Umfeld" für die royalen Social-Media-Kanäle zu schaffen. Spekuliert wird, dass der Vorstoß eine Reaktion des Königshauses auf wachsende Anfeindungen gegen Herzogin Meghan und Herzogin Kate (beide 37) sein könnten.

Rassismus gegen Meghan

Besonders um Prinz Harrys (34) hochschwangere Ehefrau Meghan ist viel Klatsch im Internet im Umlauf, angefacht von britischen Boulevardblättern. Einerseits wird dabei immer wieder Meghans schwieriges Verhältnis zu Familienmitgliedern in den USA ausgeweidet und andererseits wird ihr eine deftige Fehde mit Kate nachgesagt.

Schon kurz nach dem Bekanntwerden von Harrys und Meghans Beziehung 2016 hatte Harry "Sexismus und Rassismus von Trollen in sozialen Netzwerken" sowie einen rassistischen Unterton in Teilen der britischen Presse gegenüber seiner Freundin beklagt.

(sis/dpa)